Diffusionswiderstand

Unter Dampfdiffusion versteht man die Wanderung feuchtehaltiger Luft durch ein Bauteil. Der sogenannte Dampf – etwa beim Duschen oder Kochen – wandert immer von der warmen zur kalten Seite.

Bei einem Wohnhaus somit von innen nach außen.

Wände, Decken und Dächer sollten deshalb innen dampfdichter sein als außen. Das verhindert, dass der im Innenraum entstehende Wasserdampf in die kältere Schicht der Außenbauteile gelangen kann und dort zu Feuchtigkeit wird.

Der Diffusionswiderstand bei Dampfbremsen gibt an, wie viel Widerstand ein Bauteil gegen Durchdringung von Feuchtigkeit bietet.

Der vorgenannte Sachverhalt bezieht sich auch auf Dampfsperren.

Ein variabler Diffusionswiderstand erlaubt eine wechselnde Durchlässigkeit, je nach Jahreszeit und Temperatur. Der vorgenannte Sachverhalt bedeutet besondere Sicherheit hinsichtlich allgemeiner Bauschäden.

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ISH – Siegfried Heuer
Sachverständigen – Institut für Bauwesen Wand- und Fußbodentechnik GmbH

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